sports

Dustin Johnson glänzt in Carnoustie und weckt Ryder-Cup-Debatte

Bogeyfreie 64 zum Auftakt der Dunhill Links: Dustin Johnson liegt nur einen Schlag hinter der Spitze. Die Fans denken sofort an den Ryder Cup.

Starkes Comeback nach 13 Jahren

Zum Auftakt der Alfred Dunhill Links Championship 2026 hat Dustin Johnson ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Der US-Amerikaner spielte am 1. Oktober in Carnoustie eine bogeyfreie 64er Runde und notierte acht Schläge unter Par. Nach der ersten Runde fehlt ihm damit nur ein Schlag auf die Spitze. Für Johnson ist es die erste Teilnahme an dem Turnier seit 13 Jahren, zuletzt war er 2012 dabei.

Carnoustie gehört bislang nicht zu Johnsons Lieblingsplätzen. „Generally haven't played that well around here, so it's nice to get a good score in", sagte Johnson nach der Runde. Sinngemäß bedeutet das: Er freue sich über ein gutes Ergebnis.

Dreierführung nach dem ersten Tag

An der Spitze liegen nach dem Auftakt drei Spieler gemeinsam bei 63 Schlägen: Ryan Brehm und Darius Van Driel spielten ihre Runden in Kingsbarns, Matthew Jordan auf dem Old Course in St. Andrews. Das Turnier wird auf drei Plätzen ausgetragen. In den ersten drei Runden rotieren die Spieler zwischen Carnoustie, St. Andrews und Kingsbarns, die Finalrunde findet in St. Andrews statt.

Auch einige Spieler aus dem siegreichen europäischen Ryder-Cup-Team sind gut gestartet. In Carnoustie kamen Tyrrell Hatton und Robert MacIntyre auf jeweils 66 Schläge, Tommy Fleetwood und Matt Fitzpatrick auf je 67. „I've never seen the first tee like this at the Dunhill before", sagte MacIntyre über die Stimmung am ersten Abschlag.

„DJ would've smoked Rory & Europe!"

Johnsons Runde hat in den sozialen Medien schnell eine bekannte Diskussion neu angestoßen. Europa hatte den Ryder Cup in Bethpage Black gewonnen, viele Fans fragten daher, was gewesen wäre, wenn er dabei gewesen wäre. Ein Kommentar lautet: „DJ would've smoked Rory & Europe!" Gemeint ist, dass Johnson Rory McIlroy und die Europäer geschlagen hätte.

Andere halten dagegen. Johnson spielt auf der LIV Golf Tour, und dass er und andere LIV-Spieler nicht im Team standen, lag an den Regeln für Qualifikation und Nominierung. Seit der Niederlage der Amerikaner wird in den Golfmedien viel darüber diskutiert, ob LIV-Spieler für den Ryder Cup spielberechtigt sein sollten und ob dem US-Team ohne sie die nötige Breite im Kader gefehlt hat. Johnson ist einer von 17 LIV-Spielern, die in diesem Jahr bei den Dunhill Links antreten.

Noch drei Runden zu spielen

Nach der ersten Runde liefert das Leaderboard nur eine Momentaufnahme, drei Runden stehen noch aus. Der Auftakt fand bei vergleichsweise ruhigen Bedingungen statt. Für die kommenden Turniertage sind Regen und Wind vorhergesagt, was das Feld noch kräftig durcheinanderwirbeln könnte. Johnson hat sich jedenfalls eine gute Ausgangsposition verschafft.

Alle Ergebnisse finden Sie im Alfred Dunhill Links Championship leaderboard.

The post Dustin Johnson glänzt in Carnoustie und weckt Ryder-Cup-Debatte appeared first on Golf Post.

Originalquelle: www.golfpost.de →