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Shane Lowry dominiert die Amgen Irish Open 2026 mit elf Schlägen Vorsprung

Mit einer abschließenden 63 und einem Gesamtscore von 23 unter Par gewinnt Shane Lowry die Amgen Irish Open in Doonbeg mit elf Schlägen Vorsprung.

Lowrys Heimtriumph in Doonbeg geht in die Geschichte ein

Shane Lowry hat die Amgen Irish Open 2026 in Doonbeg gewonnen – und zwar auf eine Art und Weise, die lange in Erinnerung bleiben wird. Mit einer Schlussrunde von 63 (sieben unter Par) beendete der Ire das Turnier bei insgesamt 23 unter Par und siegte mit elf Schlägen Vorsprung. Es ist der zweite Titel des Offaly-Manns bei seiner Heimveranstaltung – und ein Triumph, der historische Dimensionen annimmt.

Bereits in der zweiten Runde hatte Lowry mit einer 62 einen Platzrekord aufgestellt und die Konkurrenz seitdem distanziert. Mit vier Schlägen Vorsprung in den Schlusstag gestartet, ließ der Ire auf dem Links von Trump International Doonbeg am 13. September keinerlei Zweifel aufkommen. Birdie um Birdie baute er seinen Vorsprung aus, bis er auf der Back Nine endgültig in unerreichbare Höhen entschwand.

„Ich kann nicht glauben, dass mir das gelungen ist – und auf diese Art und Weise", sagte Lowry nach seinem Sieg. 2009 hatte er die Amgen Irish Open als Amateur gewonnen und damit eine Karriere eingeläutet, die ihn 2019 zur Open Championship führte. Nun holte er sich das Heimturnier erstmals als gestandener Profi – sieben Jahre nach dem größten Erfolg seiner Laufbahn.

Reed und Niemann auf geteiltem Rang zwei – elf Schläge zurück

Auf dem geteilten zweiten Rang landeten Joaquin Niemann (CHI) und Patrick Reed (USA) bei zwölf unter Par. Reed zeigte mit einer Schlussrunde von 64 (sechs unter Par) die stärkste Leistung des Duos am letzten Turniertag, doch der Abstand zum Sieger war schlicht nicht aufzuholen. Den vierten Rang belegte Rasmus Neergaard-Petersen (DEN) bei elf unter Par; auch der Däne lief mit einer 63 zu einem starken Tagesresultat auf und unterstrich die Tiefe des dänischen Golfs. Rang fünf teilten sich Gregorio De Leo (ITA) und Tom McKibbin (NIR) bei je zehn unter Par – De Leo mit einer ebenfalls herausragenden 63 in der Schlussrunde.

Bemerkenswert war der Finalrunden-Auftritt von Sergio Garcia: Mit einer 64 (sechs unter Par) kletterte der Spanier noch auf den geteilten 14. Platz bei sechs unter Par und zeigte, dass in ihm trotz schwieriger Auftaktrunde noch viel Klasse steckt. Weniger erfreulich verlief der Tag für Jacob Skov Olesen (DEN), der nach einer glänzenden 64 in Runde zwei nun mit einer 73 (drei über Par) auf den geteilten siebten Rang zurückfiel und damit eine starke Woche nicht zu Ende brachte.

Steinlechner und Wiesberger vertreten die deutschsprachige Golfszene

Maximilian Steinlechner schloss das Turnier auf dem geteilten 14. Rang bei sechs unter Par ab. Der Österreicher zeigte über alle vier Runden (66-72-68-68) eine solide Konstanz und bewies, dass er auf der DP World Tour seinen Platz behaupten kann. Seine Auftaktrunde von 66 war der stärkste Einzeltag; danach gelang es ihm, das Niveau zu halten, ohne in die Nähe der Spitze vorzustoßen.

Bernd Wiesberger belegte mit fünf unter Par den 22. Rang. Der zweite österreichische Vertreter im Feld lieferte ebenfalls eine beständige Woche ab; seine Schlussrunde von 69 (ein unter Par) war ein würdiger Abschluss, reichte aber nicht für einen weiteren Sprung nach oben. Beide Österreicher zeigen, dass sie auf der DP World Tour konkurrenzfähig sind – in einer Woche freilich, die ausschließlich Shane Lowry gehörte und die Amgen Irish Open für immer verändern dürfte.

Amgen Irish Open leaderboard

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