Tottenham Hotspur slipper nedrykk inntil videre, men De Zerbi sier de ikke kan være fornøyde
Tottenham Hotspur har unnsluppet nedrykkssonen etter en fortjent seier over et ufarlig Aston Villa. Laget vant 2-1 på bortebane, med mål av Conor Gallagher og Richarlison, og oppnådde dermed to strake seire for første gang siden august, og ga et glimt av håp for det engelske laget, som tilbrakte nesten fire måneder uten seier i ligaen og skiftet manager to ganger (Thomas Frank fikk sparken i februar, Igor Tudor fikk sparken i mars).
Wolves og Burnley har allerede rykket ned, og den tredje og siste nedrykksplassen i ligaen står mellom West Ham (18. plass med 36 poeng, tapte 3-0 for Brentford på lørdag), Tottenham (17. plass med 37 poeng) og Nottingham Forest (16. plass med 39 poeng, men med en kamp i hånden mot Chelsea mandag ettermiddag).
Tottenham-trener Roberto de Zerbi, som har vunnet syv av de første 12 poengene i sine fire første kamper, har advart om at nedrykkskampen langt fra er over. "Vi må ikke glemme situasjonen før Wolverhampton. Sesongen er ikke ferdig ennå, og vi kan ikke være fornøyde bare med disse to seirene. Vi må fortsette å jobbe med den samme mentaliteten. Og nå ønsker jeg ikke å høre den positive stemmen. Vi må holde fokus på neste kamp. Vi må føle det samme presset".
Roberto de Zerbi ønsker å unngå det som vil være Tottenhams første nedrykk siden 1977. Det er ni poeng opp til streken, og det blir et tett løp mellom Tottenham og West Ham:
Kommende Tottenham Hotspur-kamper i Premier League
- Tottenham mot Leeds: 11. mai, 20:00 BST
- Chelsea mot Tottenham: 19. mai, 20:15 BST
- Tottenham mot Everton: 24. mai, 16:00 BST
Kommende West Ham United-kamper i Premier League
- West Ham mot Arsenal: 10. mai, 16:30 BST
- Newcastle mot West Ham: 17. mai, 17:30 BST
- West Ham mot Leeds: 24. mai, 16:00 BST
Sony-Chef glaubt, dass Probleme im Spielegeschäft durch "Überinvestitionen während COVID-19" verursacht werden.
Es scheint viele gute Theorien darüber zu geben, warum die Spieleindustrie sich in ihrer aktuellen Lage befindet. Vielleicht werden einige Arbeitsplätze durch KI ersetzt, vielleicht haben sich die allgemeinen Marktbedingungen durch makroökonomischen Druck verschlechtert, oder vielleicht... Es ist etwas ganz anderes? Mehrfach haben bestimmte Wirtschaftsexperten auf COVID-19 hingewiesen und vermuten, dass in diesem Zeitraum viel zu viel Geld in die Glücksspielbranche investiert wurde.
Konkret erklärte der ehemalige PlayStation-Boss Shuhei Yoshida in einem Interview mit WhatCulture, dass es sich tatsächlich um eine Art Illusion handele – eine Ungerechtigkeit gegenüber der Branche:
"Die Schließungen, Entlassungen und die Absagen sind das Ergebnis dieser Anpassungen aus den Fehleinschätzen, die viele Unternehmen getroffen haben. Ich denke, das war der große Optimismus der Zeit während Covid-19. Die Branche wuchs so sehr, weil [die Menschen] zu Hause bleiben mussten, und Videospiele waren der einfachste und günstigste Weg, unterhalten zu werden. Sie erlebten also einen enormen Wachstumsanstieg der Branche, und viele Investoren steckten Geld in den Sektor, sodass diese Verlage zu viel einstellten und zu viel investierten. Sie haben zu viele Leute eingestellt. Sie haben in Projekte investiert, die sie nicht hätten haben sollen."
Wie erwähnt, ist die Antwort wahrscheinlich eine Kombination mehrerer Faktoren, aber die Frage bleibt, ob ein wesentlicher Teil der Erklärung bis auf COVID-19 zurückverfolgt werden kann – was denken Sie?
"Kommt natürlich viel zu spät": Aues Sieg als "Balsam für die Seele
Am 36. Spieltag fährt Erzgebirge Aue den ersten Sieg der Rückrunde ein. Am späten Sonntagabend traten die Veilchen entfesselt auf und machten ein 5:3 aus einem 1:3 gegen den FC Ingolstadt. Drei Tore gingen auf das Konto von Julian Guttau, der sich seine Zukunft angesichts der Eigenwerbung offen hält – so, wie vermutlich jeder derzeit im Erzgebirge. zeppelin.cool
Erster Sieg seit Dezember
Zunächst lief alles wie immer in dieser Saison. Aue gewährte Ingolstadt große Lücken in der Abwehr, sodass die Schanzer mit einem komfortablen 3:1-Vorsprung in die Kabine gingen. "Wir haben in der ersten Halbzeit wieder vieles falsch gemacht, wieder ein paar Dinge angesprochen", erklärte Interimscoach Khvicha Shubitidze bei "Magenta Sport", dass die Veilchen wieder und wieder in alte Muster verfielen. Doch in der zweiten Hälfte bäumte sich Aue auf – und wie! Aus dem klaren Rückstand machte das Erzgebirge einen 5:3-Sieg.
"Wir haben schon in den vorherigen Spielen immer wieder Rückstände aufgeholt, was für die Mentalität der Mannschaft spricht, und dafür, dass sie zuhören", fand Shubitidze. So erlebten die mitgereisten Fans eine unerwartete Wiederauferstehung ihres Teams. Denn es war der erste Sieg seit Dezember und damit auch der erste Erfolg in der Rückrunde. Der Interimscoach war erleichtert: "Das hat allen Jungs gut getan. Wenn ich in die Gesichter sehe, dann macht mich das glücklich. Auch die Fans freuen sich. Heute hat es sich gelohnt, nach Ingolstadt mitzukommen."
"Wir können Fußball spielen"
Ein besonderes Lob erhielt natürlich Julian Guttau, der den ersten Dreierpack seiner Karriere erzielte. "Julian ist schon ein kleiner Zauberer. Wenn es läuft, dann läuft es", so Shubitidze. Aber der 51-jährige Trainer erkannte auch die Wahrheit dahinter: "Schade, dass es nicht so viele solcher Tage bei ihm gab." Und das sah auch Guttau ganz ähnlich, denn auch beim Spieler und der Mannschaft war eine große Last zu spüren, die von den Schultern abfiel. "Was in den Köpfen abging, ist schwierig zu beschreiben. Das ist Balsam für die Seele, auch, wenn es natürlich viel zu spät kommt", so Guttau. Der 26-Jährige muss, wie jeder andere im Erzgebirge auch, Eigenwerbung betreiben. Und ein Sieg wie in Ingolstadt kann erlösend wirken.
"Wenn so ein kleines Erfolgserlebnis kommt, dann spielt man sich auch mal in den Rausch rein. Man sieht, dass wir Fußball spielen können. Aber wir haben es diese Saison leider oft viel zu spät gezeigt", erklärte Guttau, der sich seine eigene Zukunft offen hält. Sein ursprünglich bis 2027 laufender Vertrag wird in der Regionalliga seine Gültigkeit verlieren. "Jeder versucht im Sommer bestmöglich unterzukommen", sprach der 26-Jährige an, dass nun viele Spieler um ihre Zukunft spielen. Möglicherweise auch in Aue: "Ich werde schauen, was der Verein vorhat. Aber ich lasse mir auch alles offen", so Guttau ehrlich. Eine legitime Meinung, die der Offensivspieler sicherlich nicht als Einziger in der Mannschaft vertreten wird.
