Elv-Wahnsinn: Krattenmacher-Doppelpack lässt Elversberg in Gladbach jubeln
Es war das erste Bundesliga-Duell zwischen Borussia Mönchengladbach und der SV Elversberg. Die Gastgeber gingen nach vier sieglosen Saisonstarts in Serie ins Spiel, während der Aufsteiger mit Rückenwind eines 3:2-Erfolgs gegen Leverkusen anreiste.
Bei Gladbach gab es drei Änderungen in der Startelf, unter anderem feierte Mathieu Nguefack sein Startelf-Debüt und Joe Scally kam für Daiki Hashioka zu seinem ersten Saisoneinsatz von Beginn an. Elversberg lief unverändert auf.
3:1-Heimsige: Werder Bremen überrascht Leipzig
Es hätte für die Hausherren kaum besser losgehen können. Nach einem Ballgewinn von Olivier Deman gegen Johan Bakayoko lief der grün-weiße Express los: Chuki steckte auf Eren Dinkçi durch, der bereits in der 4. Minute zum 1:0 einschob. Danach übernahm Leipzig die Ballkontrolle, fand aber lange keine Lücke in der Bremer Abwehr.
In der 24. Minute gab es zunächst Elfmeter für die Gäste nach einem Zweikampf zwischen Karl Hein und Christopher Nkunku, der VAR nahm die Entscheidung aber zurück, weil der Keeper des SVW bei seinem Befreiungsschlag zunächst den Ball und dann erst das gegnerische Schienbein getroffen hatte. Bremen ging mit der knappen 1:0-Führung in die Pause.
"Für mich ist es Abseits": Buwe hadern mit erneuter Pleite
Beim 0:1 gegen den SC Verl machte der SV Waldhof Mannheim wieder ein gutes Spiel, belohnte sich aber erneut nicht und kassierte die zweite Niederlage in Folge, die durch einen abseitsverdächtigen Gegentreffer zustande kam. Trotz aller Enttäuschung zogen die Buwe einige positive Erkenntnisse aus dem Auftritt. Auf Unverständnis trafen dagegen die Pfiffe von Rängen.
"Man kann es auch anders verteidigen"
Es war die Schlüsselszene des Spiels: Nach einem langen Ball stand der Verler Tim Heike wohl einen Schritt zu weit vorne. Sein Treffer in der 44. Minute hatte aber Bestand. "Am Ende kann man es auch anders verteidigen. Meiner Meinung nach war es trotzdem Abseits", meinte Kapitän Lukas Klünter bei "MagentaSport". Auch für Trainer Rui Mota war die Szene eindeutig: "Das Ergebnis ist das einzig enttäuschende. Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war gut. Wir haben nur eine Chance zugelassen, die zum Tor führte. Für mich ist es Abseits und daher kein reguläres Tor." Eine unglückliche Entscheidung gegen die Mannheimer.
Generell ist das Glück ist aktuell nicht auf der Seite von Waldhof Mannheim. Die Buwe investierten gegen Verl einen großen Aufwand, erspielten viele Chancen, blieben aber erfolglos. "Es war ein sehr intensives Spiel mit ganz klaren Vorteilen auf unserer Seite", resümierte Klünter und ergänzte: "Wir haben es nicht geschafft, dieses Tor, das nicht hätte gegeben werden dürfen, auszugleichen."
"Kann die pfeifenden Fans nicht verstehen"
Dennoch hatten die Hausherren genügend Möglichkeiten, um den Ausgleich zu erzielen. Insbesondere Stürmer Goncalo Gregorio vergab mehrfach. Trainer Mota wollte ihn aber nicht als alleinigen Sündenbock hinstellen: "Wir hatten heute viele Spieler, die Chancen hatten. Ich kann die Frustration verstehen." Vielmehr ärgerte es ihn, dass seine Mannschaft in der Schlussphase hektisch wurde: "In den letzten Minuten hätten wir es besser machen können. Da waren wir ein bisschen zu emotional", so Mota. Darüber hinaus missfiel dem Portugiesen, dass einige Fans die Mannschaft auspfiffen. "Wenn die Mannschaft nicht kämpft, kann ich es verstehen. Aber heute kann ich die pfeifenden Fans nicht verstehen."
Nach der dritten Pflichtspielniederlage in Folge ist die anfängliche Euphorie mittlerweile in Ernüchterung umgeschlagen. Dennoch wollen sich die Buwe von den Rückschlägen nicht entmutigen lassen. "Jetzt gilt es, die Ruhe zu bewahren. Unabhängig von den Ergebnissen spielen wir einen sehr attraktiven Fußball, der uns weiterbringt. Wir müssen natürlich trotzdem die Ergebnisse holen", stellte Klünter klar. Der Kapitän blickte optimistisch voraus: "Wir versuchen, das Positive herauszuziehen und dann kommen die Ergebnisse automatisch. Alles andere würde für den Verein nicht gut sein." Auch Mota blieb positiv und sprach von einem "Schritt nach vorne". Am nächsten Sonntag geht es beim SV Wehen Wiesbaden weiter.
