Dunhill Links: Jarvis führt vor dem Finale, Straka stürmt in die Top 10


Casey Jarvis geht mit zwei Schlägen Vorsprung in die Schlussrunde in St Andrews. Sepp Straka verbessert sich mit einer 64 auf Rang sieben. afsport.lat
Jarvis mit Traumstart auf dem Old Course
Vor der Schlussrunde der Alfred Dunhill Links Championship steht Casey Jarvis an der Spitze. Der Südafrikaner spielte in der dritten Runde eine 65 (-7) und liegt nach Runden von 66, 67 und 65 Schlägen bei insgesamt -18. Sein Vorsprung auf die ersten Verfolger beträgt zwei Schläge. Entschieden ist damit noch nichts: Eine Runde steht noch aus, und dahinter drängen sich die Verfolger.
Laut dem Bericht der Nachrichtenagentur AP, veröffentlicht unter anderem von theScore, hatte Jarvis einen perfekten Start. Er begann seine Runde auf dem Old Course in St Andrews an Loch 10. Dort landete sein Wedge etwa sechs Fuß hinter der Fahne und zog zurück ins Loch – ein Eagle gleich am ersten Loch des Tages. In derselben Quelle blickt Jarvis auf die Schlussrunde voraus: „Jeder Golfer träumt davon, mit einer Führung am Sonntag auf den Old Course zu gehen. Selbst wenn ich nicht gewinne – die Führung zu haben, das werde ich einfach so gut wie möglich genießen.“
Meronk mit der 63 auf Platz zwei
Den größten Sprung unter den Verfolgern machte Adrian Meronk. Der Pole spielte nach AP-Angaben in Kingsbarns eine 63 (-9), bei der ihm spät in der Runde ein Eagle gelang. Mit -16 teilt er sich Platz zwei mit dem Engländer Matthew Jordan, der eine 66 (-6) notierte.
Direkt dahinter liegt der Belgier Thomas Detry. Er spielte eine 65 und steht bei -15 auf Rang vier, also drei Schläge hinter Jarvis. Geteilter Fünfter bei -14 sind die beiden Dänen Jacob Skov Olesen und Niklas Nørgaard Møller. Olesen gelang wie Meronk eine 63, Møller spielte eine 67.
Sepp Straka mit Rückenwind ins Finale
Aus deutschsprachiger Sicht steht vor allem Sepp Straka im Fokus. Der Österreicher zeigte am dritten Tag eine starke Leistung. Mit einer 64 (-8) machte er die Runde von 71 Schlägen am zweiten Tag wieder wett und verbesserte sich auf -13. Damit liegt Straka allein auf Platz sieben, fünf Schläge hinter dem Führenden. Den Abstand muss er in der Schlussrunde deutlich verkürzen, wenn er noch um den Titel mitspielen will. Ein Top-10-Ergebnis ist aus dieser Position aber gut erreichbar.
Großes Gedränge bei -12
Hinter Straka geht es eng zu. Bei -12 teilen sich mehrere Spieler den achten Rang, darunter Matthew Fitzpatrick nach einer 66 und die Schotten Robert MacIntyre (68), Calum Hill (65) und Connor Syme (67).
Etwas zurückgefallen ist der Südafrikaner MJ Daffue. Nach einer 71 liegt er bei -11 auf dem geteilten 17. Platz. Majorsieger Brooks Koepka spielte eine 70 und steht bei -10 auf Rang 21, acht Schläge hinter Jarvis.
Showdown in St Andrews
Die Alfred Dunhill Links Championship wird auf drei Plätzen ausgetragen: St Andrews, Kingsbarns und Carnoustie. Die Entscheidung fällt am 4. Oktober auf dem Old Course. Jarvis geht mit zwei Schlägen Vorsprung in die letzte Runde. Mit Meronk, Jordan und Detry lauern jedoch drei Spieler innerhalb von drei Schlägen. Sepp Straka kann mit einer weiteren tiefen Runde noch einige Plätze gutmachen.
Zum aktuellen Leaderboard der Alfred Dunhill Links Championship
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PGA Cup am K Club: Großbritannien & Irland überrollt Titelverteidiger USA zum Auftakt


Beim 32. PGA Cup hat das Team aus Großbritannien und Irland zum Auftakt am K Club im irischen County Kildare den Titelverteidiger USA klar distanziert. Nach einem 2:2 in den Foursomes am Freitagvormittag gewann die Mannschaft von Kapitän David Scott am Nachmittag alle vier Fourball-Matches und führt nach dem ersten Tag mit 6:2.
Club-Profis statt Tourstars
Der PGA Cup ist das Ryder-Cup-Pendant für Club-Professionals: Statt Tourspielern treten Golflehrer und Clubprofis aus beiden Lagern in Foursomes, Fourballs und Einzeln gegeneinander an. Die USA reisten als Titelverteidiger an und wollen unter Kapitän Ben Polland den vierten Sieg in Folge holen. Großbritannien und Irland spielt um seinen achten Titel und den ersten seit 2017. Am K Club wurde der Wettbewerb bereits 2005 ausgetragen, damals gewann GB&I.
Scott schickte zum Auftakt den einzigen Iren im Team, Simon Thornton, gemeinsam mit Matthew Ford ins erste Match. Thornton ist zweifacher Order-of-Merit-Sieger der irischen PGA-Region und hat, ebenso wie Ford, früher auf der DP World Tour gespielt, wo Thornton auch ein Turnier gewann.
Freemans Ass rettet die Foursomes
Ben Kern und Michael Kartrude gewannen für die USA mit 5&4. Graeme Robertson und Gavin Hay glichen mit einem 4&3 gegen Austin Hurt und Ryan Lenahan aus. Tyler Collett und Jesse Droemer brachten die Amerikaner mit einem 3&2 erneut nach vorne.
Dass die Session dennoch ausgeglichen endete, lag an James Freeman und Gareth Davies. Freeman lochte an der Par-3-Bahn 2 zum Hole-in-One ein, seinem siebten in der Karriere, und brachte das Match gegen Zach Haynes und Garrett Sapp damit wieder ins Gleichgewicht. Mit drei zu spielenden Löchern lagen die Briten dann 1 down, gewannen aber am 18. Grün noch mit 1up. „Ich werde mich für immer daran erinnern. Es ist mein siebtes Hole-in-One", sagte Freeman. „Es ist der Moment meiner Karriere, ich hätte mir keinen besseren Zeitpunkt aussuchen können."
Weißes Blatt im Sturm
Am Nachmittag verschlechterte sich das Wetter deutlich, doch die Gastgeber nutzten die Bedingungen. Freeman und Davies schlugen Sapp und Hurt mit 5&3. Thornton holte zusammen mit Ash Mansell durch ein 2up gegen Brian Bergstol und Brendon Bingaman seinen Punkt. Robertson/Hay sowie Toby Hunt und Ben Amor machten den 4:0-Sweep komplett.
Kapitän Scott sprach von einem Wetter, das „richtig fies" geworden sei, seine Spieler hätten am ersten Abschlag aber „wie Grinsekatzen" gelächelt. „Für Simon und Ash war der 2up-Sieg riesig, es war entscheidend, eine weiße Weste zu haben", so Scott. „Wir sind etwa zu 40 Prozent am Ziel, und das Wetter wird deutlich besser."
Am Samstag geht es am K Club erneut mit Foursomes am Vormittag und Fourballs am Nachmittag weiter.
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Deadlock is the king of MOBA character designs, and it's all thanks to Valve's embrace of New Yorkyness
The Cursed Apple, wherein Valve’s latest MOBA Deadlock takes place, is ‘an urban fantasy setting’ in the same way that Limp Bizkit is ‘an American rock band.’ Sure, the label is accurate, but Deadlock is unmistakably, crucially, and specifically New York the same way Fred Durst is sort of like the living avatar of Jacksonville, Florida.
The latest batch of new heroes just unveiled as part of the City Never Sleeps embraces this aspect of the game and takes it to new heights. Almost all the new characters are the sights and sounds of New York City: old man playing chess in the park? That’s Solomon, a chessboard-wielding wizard. A grandma on a park bench, feeding pigeons? That’s Baba, a cheeky twist on Slavic folklore. What about those giant, slimy rats always gnawing on floor pizza? Enter the literal Rat King, who makes all of da rules.
Just look at this fan concept for a Chinese immigrant and construction worker reimagined as Sun Wukong (who natural law mandates must appear as a playable character in every MOBA). Deadlock’s online community is always abuzz with ruminations about what comes next the same way you can find with games like Heroes of the Storm or Smash Bros., but their enthusiasm isn’t for games they’ve already played or stories that have already been told. It’s for the winding alleyways and wild card denizens of the real-life NYC, pulled through a prism of macabre magic.
Maybe that sounds like a gimmick, but the game is never content to leave these characters without dimension. Vyper isn’t just a slithering sewer lizard with a firearm, she’s a chronic flirt and a dismal career criminal. Seven may be a cackling pulp serial villain, but mark his tender memories of friendly wight Kelvin and his affinity for the naive, almost childlike goo monster Viscous.

It's refreshing because a lot of MOBA heroes are basically action figures: emphatic, unsubtle, function-first designs where narrative is a secondary priority at best. It’s obvious why this is if you know the genre’s history—MOBA progenitor DotA's designs all came from Warcraft, and its successors haven't been able to fully get away from that. Sure, Dota 2’s Disruptor has a unique backstory, and he’s an oglodi rather than an orc, but no amount of reverse-engineering will erase the truth from my memory: he is Thrall, but red.
League isn't too far off from that, taking generic character concepts with rough DotA counterparts and retooling them for a standalone game—one with a narrative that wouldn’t be figured out for years. Heroes of the Storm's Smash Bros. grab bag of Blizzard favorites has its own charm, but it certainly isn't cohesive. Smite draws from a different well, but real-world mythology is even more archetypal and constrained by prior assumptions than Blizzard's fantasy cast.
That’s not to say you can’t tell a good story with ‘Thrall, but red.' Dota 2 actually has a lot of fun storytelling if you look for it. But Deadlock breaks new ground for MOBA-pilled lore fiends simply because it's not so beholden to its forebears.

Deadlock is the rare MOBA with both an original story to tell and the blank canvas necessary to tell it best. Valve has seized this opportunity with apparent relish, and you can see the results of that in the oodles of fan art pouring out for each of the newest six characters, only one of whom is even out at this point. Every time the community gets its hands on unique names for over 100 of the Rat King's unique rat citizens or Valve patches in "over 10,000 non-ping voice lines" in a single pre-release update, playtest enthusiasm renews all over again (it just hit a new all-time concurrent player count peak yesterday, according to SteamDB).
CAN YOU PUT A PRICE ON PEACE?BECAUSE I SURE CAN!Deadman Danny #deadlock pic.twitter.com/KJGYBhulyhSeptember 30, 2026
Deadlock's specific emphasis on New Yorkian archetypes also begs the question, what’s next? I need a ghostly muckraker journalist. A witch with a hot dog cart. A greedy, monstrous landlord who charges his enemies soul rent! I’m giddy for what’s to come the same way I am with a crossover fighting game, but there’s not that latent stench of knowing it all doubles as advertising for other products. For every bit it’s a pulpy fantasy world, Deadlock is a celebration of the real one outside. And where other MOBAs are sketching in familiar margins, it still feels fresh two years into its "private" playtest.

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